Unsere Ausstellung im Doberg Museum ... und der Weg dorthin

Eine Zeitzone, die es in sich hatte! Das erste Mal waren unsere Schülerinnen und Schüler mit der Möglichkeit konfrontiert, ihre Ergebnisse einem Publikum zu präsentieren, das über Eltern, Lehrer:innen und Freund:innen hinausging. Am 28. Oktober 2021, war die Premiere unserer Museumsausstellung im Bünder Museum.

„Footprints - write our story right“ ist der Titel der von den Schülerinnen und Schülern konzipierten Ausstellung mit Themen wie u.a. Umweltkrise, Konflikte oder Nachhaltigkeit. Denn wir alle hinterlassen Fußabdrücke auf dieser einzigartigen Erde, die es zu schützen heißt – eine Herausforderung, die zur Zeit nicht aktueller debattiert werden kann.

Umso größer aber auch die Herausforderung für unsere Forscherhaus-Schüler:Innen.

Angefangen von der wagen Idee, welches Thema die Jugendlichen selbst interessiert, aber auch was das Bünder Publikum interessieren könnte, bis hin zum ersten Brainstorming über konkrete Materialrecherche. All das beschäftigte die Teams der verschiedenen Sachthemen. Darüber hinaus schlüpften unsere Forscher:innen in die Rolle der Kurator:innen, der Handwerker:innen, des PR-Teams und der Museumspädagog:innen. Eine bunte Mischung an Berufen, die gemeinsam eine Museumsausstellung auf die Beine stellen. Immer wieder ist es auch schön zu erkennen, dass das Forscherhauskonzept stetig zu trage kommt, denn im Jahrgang 8 beschäftigten sich unsere Forscher:innen mit der Diversität an Berufen in der Zeitzone der Berufsorientierung.

Nicht zu vergessen ist auch die Herausforderung für unsere involvierten Lehrkräfte und Pädagog:innen, die sich intensiv über den neusten Stand der Dinge austauschen durften und mussten. Eine große Hürde war die jahrgangsübergreifende Arbeit, denn es gab zum Beispiel nur ein PR-Team und nur ein Museumspädagogik-Team. Diese hatten die oft schwierige Aufgabe, auch die Schülerinnen und Schüler der Parallelklasse zu informieren.

All das förderte im hohen Maß die demokratische Bildung der Jugendlichen. Verschiedene Interessen, Entscheidungen treffen und auch mal unangenehme Gespräche untereinander führen, waren in dieser Zeitzone an der Tagesordnung.

Am Ende dieser besonderen Zeitzone darf einmal verschnauft werden und es sollte sich gegenseitig auch auf die Schulter geklopft werden, denn jede und jeder Einzelne, der dieses Projekt aktiv mitgestaltet hat, kann stolz auf sich sein.
Und wer weiß, vielleicht haben wir durch dieses Projekt die Umweltaktivist:innen oder Museums-pädagog:innen der Zukunft angestupst.

Ein paar Inspirationen haben wir schon in der Bildergalerie zusammengestellt. Wer die vollständige Ausstellung besuchen möchte, kann dies noch bis zum 21. November 2021 im Doberg Museum in Bünde tun.

Wir freuen uns sehr, Sie und euch mit unseren Arbeiten und Ideen zu diesem so wichtigen Thema zu inspirieren.

 

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