Wissen auf die Bühne bringen - Unsere erste Wissensshow

Endlich war es so weit. Nach intensiven Vorbereitungen konnte die erste Wissensshow im Forscherhaus zum Thema "Völker der Vergangenheit" stattfinden - und sie wurde wirklich ein voller Erfolg.

Richtig gehört, WISSENS-SHOW. Wir, die Jahrgangsstufe 6, bereiten eine SHOW vor, in der wir WISSEN vermitteln wollen. Undzwar für die 3. und 4. Klässler der Bünder Grundschulen und deren Eltern, sowie für die eigenen Eltern.

Wie alles begann... Jede(r) SchülerIn hat mindestens zwei Fachbücher zum Thema mitgebracht. Daraus entsteht eine riesige Fachbibliothek in unserer Aula. In dieser darf nun jeder drei Schulstunden nach Herzenslust stöbern und schmökern. Am Ende hat sich dann jede(r) für ein Volk entschieden und eine Forscherfrage formuliert, wie etwa:
Welche Freizeitangebote gab es bei den alten Römern? Womit kämpften die alten Griechen? Oder: Wie sahen die Schiffe der Wikinger aus?
Daraus wurden anschließend Forschergruppen bestehend aus 2-4 SchülerInnen gebildet. Mit Beginn des neuen Schulhalbjahrs stürzen sich alle für 1 ½ Wochen in die Arbeit. Es wird geforscht, gelesen und notiert; erfragt, beraten und diskutiert. Die Köpfe rauchen. Alle sind mit großem Eifer dabei.

Wie soll man so viel Wissen nur angemessen dokumentieren und später präsentieren?

Das wird zunächst in den Kleingruppen heftig diskutiert. Schließlich findet aber jede Forschergruppe ihre Präsentationsform und arbeitet nun gemeinsam darauf hin. Als erstes werden Texte verfasst, diese Partnergruppen vorgelegt, dann korrigiert und überarbeitet. Einige Gruppen entscheiden sich dazu ihr Wissen in der Aula in Form eines Vortrags weiterzugeben. Andere planen Stände, an denen sich die Besucher informieren können.
Nun machen sich alle Gedanken über: Wie kann ich mein Wissen veranschaulichen? Wie dem Zuhörer es so vermitteln, dass er daraus Wissen mitnimmt? Was könnte mir dabei helfen?

Die einen fangen an Instrumente der Inkas nachzubauen, die nächsten machen sich Gedanken über Sokrates und wieder andere erforschen die Götterwelt der Wikinger und stellen diese anschaulich dar.
 
Es herrscht eine große Vielfalt. Die Klassenräume, Flure und Nebenräume verwanden sich ab dem vierten Tag von einem Skriptorium in eine Werkstatt und Atelier mit Hammer, Säge, Pinsel, Farbe, Kerzenwachs, Pappen, Papieren und vielem mehr. Alle sind sehr konzentriert bei der Arbeit. Man kann ein emsiges Treiben allen Orts beobachten und miterleben. Die SchülerInnen sind mit viel Spaß und großem Engagement bei der Sache.

Dann geht es schließlich ans Proben in der Aula. Die Aula ist allen SchülerInnen bekannt, doch von der Bühne aus wirkt die Aula gleich ganz anders! Da erscheint sie viel größer, man braucht plötzlich ein Mikrofon in der Hand damit jeder alles gut verste-hen kann, Scheinwerfer sind auf einen gerichtet und alle blicken zu einem herauf.
 
Kurzum: Man steht absolut im Mittelpunkt. Da kann man schon mal nervös werden. Doch alle meistern das wirklich sehr gut. Feinheiten werden verändert, letzte Absprachen finden noch statt, dann ist es soweit:

Es ist Samstag, der 23. Februar 2019!

Die Aula ist gut gefüllt mit Gästen, die SchülerInnen in Höchstform. Heute liegt alles in ihrer Hand. Von der Begrüßung über Moderation und Präsentation ihrer Arbeiten - sowohl auf der Bühne als auch hin-ter den Ständen -, bis hin zur Verabschiedung der Gäste. Alle Pädagogen halten sich im Hintergrund auf. Die SchülerInnen werden mit jeder Minute mu-tiger und gewinnen immer mehr an Sicherheit. Dieses strahlen sie dann auch förmlich aus.

Besonders während der Vorträge ist es mucks Mäuschen still in der Aula. Alle hören ganz gespannt zu und warten auf das was noch kommt. Immer wieder spenden die Gäste jede Menge Applaus. Neben den interessanten Vorträgen kommen die Veranschaulichungselemente gut beim Publikum an. So geht beispielsweise ein Raunen durch den Saal als gleich der ganze Olymp in die Höhe gehalten wird, oder ein anderer Schüler anschaulich die Göt-terwelt der Wikinger anhand eines über 2m großen Weltenbaums „Yggdrasil“ erklärt.

Doch auch die Stände stoßen auf reges Interesse bei den Gästen. Die Gäste schauen sich interessiert um und fragen gezielt nach. Die SchülerInnen werden nicht müde, alles genau zu erklären und zu veranschaulichen in Form von nachgebauten Häusern der jeweiligen Zeit, einem Katapult, sowie nachgebauten Waffen, Schilden und einigem mehr.


Die SchülerInnen sind stolz auf sich und das dürfen sie auch sein! Die erste Wissensshow ist ein voller Erfolg. Jede Menge WISSEN wurde in dieser SHOW an die Gäste weitergegeben. Ein gelungener Vormittag, der wohl noch allen lange in guter Erinnerung bleibt.

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