Lernen mal anders

Zum Abschluss der Zeitzone LERNEN geht es für den Jahrgang 7 der Forscherhaus Gesamtschule ins Schulmuseum nach Hiddenhausen. Dort angekommen müssen wir feststellen, dass sich der Schulunterricht damals zum Forscherhausalltag heute doch sehr unterscheidet.

Gerne schlüpfen aber alle einmal in eine Rolle aus einer längst vergangenen Zeit. Mit Holzschuhen und Schürze kann das Theaterspiel um 1850 beginnen. Trotz Rohrstock und Strenge bestehen dann aber alle eine Mischung aus Rechnen und Schreiben. Letzteres selbstverständlich mit Griffel auf einer Schiefertafel. Die Schüler und Schülerinnen erkennen, dass das Leben in vorgegebene Bahnen verlief, in denen es wenig Freiheiten gab. Individualität beim Lernen war nicht gegeben. Unterricht fand ausschließlich frontal und in bis zu acht Jahrgängen gleichzeitig statt. Eine Art zu Lernen, die sich bis heute doch stark verändert hat.

Neben dem Klassenraum gibt es aber auch noch einiges anderes in dem Museum zu entdecken. Da wäre in erster Linie die Wohnung des Lehrers und seiner Familie zu erwähnen. Wie hat man damals gelebt? Womit wurde gekocht? Womit geheizt? Welche Tiere besaß die Familie und woher kommt eigentlich unser heutiger Begriff „Abendbrot“?

Dieses Wissen ist gleichzeitig eine gute Grundlage für unsere kommende Zeitzone von Januar bis Ende Februar 2020 zum Thema „Industrielle Revolution“.

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